Inhaltsangabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Was bedeutet nur das seltsame Blinken am Sternenhimmel? Jonas baut sich eine Rakete und fliegt – „Drei… zwei… eins… Start!“ – mit seinen Kuscheltieren zum Mond. Auf ihrem Flug zischt ein fremdes Raumschiff an ihnen vorbei und ein Seitentriebwerk von Jonas´ Rakete fällt ab! Ob es die Freunde wieder sicher zurück zur Erde schaffen? Ein spannendes Abenteuer für kleine Weltraumfans.

Diese Geschichte zu schreiben hat eine Menge Spaß gemacht, und ich war sehr froh, dass der Verlag mit Silvio Neuendorf einen so tollen Illustrator ausgesucht hat! So ist das Buch sehr spacey geworden.

Leseprobe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachts, wenn Jonas im Bett liegt, schaut er gerne durch sein Dachfenster zu den Sternen und zum Mond hoch. Eines Tages sieht er etwas Seltsames. „Schaut mal“, sagt er zu seinen Stofftieren. „Da blinkt was auf dem Mond. Ich glaube, jemand gibt mir Zeichen!“

Sofort beschließt Jonas, hinzufliegen und nachzusehen, was da oben los ist. „Weiß einer von euch, wie man eine Rakete baut?“, fragt Jonas seine Tiere. Aber das Kamel guckt nur dumm und der kleine Pinguin schüttelt den Kopf. Doch der lila Oktopus Olli ruft. „Ja, ich weiß, wie das geht!“

Jonas hat Olli in einer Vollmondnacht im Garten gefunden. Seither ist er sein Lieblingskuscheltier, weil er die besten Spiele kennt und mit seinen achten Armen so schön gruselig aussieht. Aber leider ist Olli auch ein Angeber. Einmal hat er behauptet, dass er Schokopudding machen kann, aber was dabei herauskam, schmeckte total eklig.

„Echt?“, sagt Jonas zögernd. „Du kannst wirklich eine Rakete bauen?“

„Kein Problem“, sagt Olli, und zusammen fangen sie an. Sie bauen und bauen. Zum Glück besitzt Jonas schon einen Raumanzug, den hat ihm seine Mutter für Fasching genäht. Seine Tiere bekommen Raumhelme aus durchsichtigen Bonbon-Dosen.

Dann können endlich alle einsteigen.

„Drei… zwei… eins…START!“, ruft Jonas aufgeregt, und mit einem lauten Wuusch! zischt die Rakete durchs Fenster. Ein paar Sekunden später flitzen sie durchs Weltall. Jonas schaut zurück zur Erde und staunt darüber, wie schön sie von oben ist. Auch der Pinguin hat ganz große Augen bekommen. „Ooooh … die Erde sieht aus wie eine blaue-grüne Kaugummikugel!“

Das Kamel schubst ihn vom Fenster weg. „Jetzt lass mich doch auch mal gucken!“

„Nee, ich bin dran“, sagt Olli und klettert dem Kamel auf den Kopf. Das Kamel schnaubt empört. „Jetzt hört auf zu streiten und schaut einfach abwechselnd raus!“, schimpft Jonas seine Tiere… und merkt plötzlich, dass er den Boden unter den Füßen verliert. Juchhu, er ist schwerelos! Und schon bald nähern sie sich dem Mond.

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